Ausbildung zum/r Steuerfachangestellten bei Jugendlichen immer beliebter

Pressemitteilung der Bundessteuerberaterkammer vom 12. Februar 2018

Langweilig, trocken und angestaubt? – Im Gegensatz zu einigen Klischees ist die Ausbildung zum/r Steuerfachangestellten nach der Rangliste aller 328 bundesweit angebotenen Ausbildungsberufe der Bundesinstituts für berufliche Bildung (BiBB) 2017 immer gefragter. Obwohl sich in Deutschland immer weniger Jugendliche für eine Ausbildung entscheiden, kletterte der Beruf in der Rangliste der im vergangenen Jahr neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge auf Platz 20 weiter nach oben.

Die aktuelle Gesamtausbildungsstatistik der Bundessteuerberaterkammer (BStBK) veranschaulicht zum Jahresende 2017 einen leichten Rückgang in den Ausbildungszahlen von 18.420 auf 18.069 Ausbildungsplätzen. BStBK-Präsident Dr. Raoul Riedlinger: „Trotz der insgesamt leicht gesunkenen Ausbildungsverhältnisse ist der anhaltende Aufwärtstrend in der Rangliste ein gutes Ergebnis und ein Zeichen der anhaltend hohen Attraktivität der Branche. Der Ausbildungsberuf kann sich in einem aufgrund des Fachkräftemangels schwierigen Arbeitsmarktumfeld weiterhin gegen andere etablierte Berufe behaupten und dies bereits das siebte Jahr in Folge.“

Laut der aktuellen BStBK-Statistik sind erneut die meisten Ausbildungsverhältnisse im Bezirk der Steuerberaterkammer Niedersachsen registriert: Zum 31. Dezember 2017 befanden sich dort 2.337 Jugendliche in einer Ausbildung zum/r Steuerfachangestellten. Im Vergleich zu ihrer Mitgliederzahl ist die Steuerberaterkammer Schleswig-Holstein mit einer Ausbildungsquote von 33,8 Prozent die stärkste Steuerberaterkammer im Bereich der Ausbildung.

Trotz der anhaltend guten Platzierung auf der Rangliste des BiBB wird es eine der Herausforderungen des Berufsstandes für die Zukunft bleiben, qualifizierte Auszubildende und Mitarbeiter zu finden. Nur so bleibt der steuerberatende Beruf zukunftsfest..

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