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Herzlich willkommen

auf den Internetseiten der Steuerberaterkammer Stuttgart, der Berufskammer für alle Steuerberater, Steuerbevollmächtigten und Steuerberatungsgesellschaften in Nord- und Südwürttemberg.

Das Steuerrecht wird immer komplizierter und die Zahl der Gesetzesänderungen nimmt zu. Deshalb gilt weiterhin:
Gute Beratung ist Geld wert
Ihr Steuerberater berät in allen steuerrechtlichen und betriebswirtschaftlichen Angelegenheiten (neben Steuerberatung z.B. auch Unternehmensberatung und Existenzgründungsberatung).

blankAus- und Fortbildungsveranstaltungen werden zunächst voraussichtlich bis 8. Mai 2021 aufgrund der aktuellen Infektionslage und der Beschränkungen infolge der Corona-Pandemie grundsätzlich auf eine webbasierte Durchführung umgestellt. Über Änderungen bei in Präsenzform angekündigten Veranstaltungen werden alle angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer per E-Mail informiert.

Deutscher Steuerberaterkongress 2021

 

Der erste digitale Deutsche Steuerberaterkongress – das wichtige Jahrestreffen der Steuerberaterinnen und Steuerberater – findet am 3. Mai 2021 und am 4. Mai 2021 statt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet ein spannendes und hochkarätig besetztes Programm, topaktuelle Fachthemen, die den Berufsstand gerade bewegen, erstklassige Referentinnen und Referenten sowie Diskussionen zur aktuellen wirtschaftlichen Lage mit namhaften Gästen aus Wissenschaft und Wirtschaft.

Detaillierte Informationen (u. a. Fachprogramm, Referentinnen und Referenten, Teilnahmegebühren, technische Voraussetzungen, Anmeldung) sind unter www.deutscher-steuerberaterkongress.de abrufbar.

Fragen-Antwort-Katalog zum Fachgespräch des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in Zusammenarbeit mit der Bundessteuerberaterkammer am 22. Januar 2021 zum Thema „Beihilferechtliche Fragen zu den Corona-Hilfsprogrammen“ sowie Forderungen der Bundessteuerberaterkammer vom 1. Februar 2021 an das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Verlängerung der Abgabefristen für die Abgabe der Jahressteuererklärungen für den Veranlagungszeitraum 2019 bis zum 31. August 2021 – Unser Einsatz hat sich gelohnt!

Letzte Aktualisierung am 23. Februar 2021

Erfreulicherweise wurde die vom Berufsstand nachhaltig geforderte Verlängerung der Frist für die Abgabe der Jahressteuererklärungen 2019 nunmehr auch gesetzlich verankert. Im Rahmen des Gesetzes zur Verlängerung der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht und des Anfechtungsschutzes für pandemiebedingte Stundungen sowie zur Verlängerung der Steuererklärungsfrist in beratenen Fällen und der zinsfreien Karenzzeit für den Veranlagungszeitraum 2019, das in wesentlichen Teilen am 19. Februar 2021 in Kraft getreten ist, wurde die Steuererklärungsfrist nach § 149 Abs. 3 AO für den Besteuerungszeitraum 2019 um sechs Monate bis zum 31. August 2021 verlängert, soweit im Einzelfall nicht eine Anordnung nach § 149 Abs. 4 AO ergangen ist. Gleichzeitig wurde die – regulär 15-monatige – zinsfreie Karenzzeit des § 233a Abs. 2 Satz 1 AO für den Besteuerungszeitraum 2019 um sechs Monate verlängert.

Die intensiven Bemühungen des Berufsstandes zur Verlängerung der Frist für die Abgabe der Jahressteuererklärungen waren erfolgreich. Der Berufsstand hat daher eine nunmehr großzügige Regelung für die Abgabefristen erhalten.

Wir bitten die Kollegenschaft aber auch, weiterhin eine kontinuierliche Bearbeitung der Jahressteuererklärungen vorzunehmen und bei den Finanzämtern einzureichen.

Erneute Verlängerung der Frist zur Offenlegung von Jahresabschlüssen 2019 - Ordnungsgeldverfahren wird erst ab 6. April 2021 eingeleitet

Information der Bundessteuerberaterkammer vom 26. Februar 2021

Die Bemühungen des Berufsstandes, aufgrund der fortbestehenden Zusatzbelastungen für Steuerberaterinnen und Steuerberater im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie die Frist zur Offenlegung von Rechnungslegungsunterlagen für das Geschäftsjahr 2019 nochmals zu verlängern, waren erneut erfolgreich.

Das Bundesamt für Justiz hat nach Mitteilung der Bundessteuerberaterkammer am 25. Februar 2021 bekannt gegeben, dass es in Abstimmung mit dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gegen Unternehmen, deren gesetzliche Frist zur Offenlegung von Rechnungslegungsunterlagen für das Geschäftsjahr mit dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2019 am 31. Dezember 2020 endet, vor dem 6. April 2021 kein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB einleiten wird. Damit sollen angesichts der andauernden COVID-19-Pandemie die Belange der Beteiligten angemessen berücksichtigt werden.

Das Bundesamt für Justiz hatte die Einleitung des Ordnungsgeldverfahrens auf Eingabe der Bundessteuerberaterkammer hin bereits vom 1. Januar 2021 auf den 1. März 2021 verschoben.

Schreiben und Erlasse der Finanzverwaltung (Bund, Land und OFD)
Fördermaßnahmen Bund
Überbrückungshilfe II

Letzte Aktualisierung am 1. April 2021

Die Überbrückungshilfe unterstützt Unternehmen, Soloselbstständige sowie selbstständige Freiberuflerinnen und Freiberufler, die besonders stark von der Corona-Krise betroffen sind. Es handelt sich um Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen.

Die Überbrückungshilfe II umfasst die Fördermonate September 2020 bis Dezember 2020. Die Antragsfrist endete am 31. März 2021. Änderungsanträge können bis zum 31. Mai 2021 gestellt werden. Die Service-Hotline für prüfende Dritte lautet: (0 30) 530 199 322.

Für die Registrierung der Steuerberater wurde das Portal www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de eingerichtet. Es umfasst insbesondere Informationen zur Antragstellung und einen FAQ-Katalog des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zur Überbrückungshilfe II. Zuständig für Rückfragen der Antragsteller sind die Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg. Auch die Bundessteuerberaterkammer hat einen FAQ-Katalog zur Überbrückungshilfe II erarbeitet, der laufend aktualisiert wird.

Die Begrenzung der Fördersumme bei der Überbrückungshilfe II auf einen Anteil der ungedeckten Fixkosten hat für zahlreiche Fragen aus dem Berufsstand gesorgt. Die Bundessteuerberaterkammer hat beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie erreicht, dass ein FAQ-Dokument zu beihilferechtlichen Fragen vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie veröffentlicht wurde.

Die Bundessteuerberaterkammer hat zudem erwirkt, dass eine Änderung der Anträge, die vor dem 5. Dezember 2020 gestellt wurden, nicht erforderlich ist. Die Korrektur kann im Rahmen der Schlussrechnung erfolgen. Es empfiehlt sich jedoch, die Mandanten auf diese Änderung und die damit verbundenen Konsequenzen, insbesondere die Rückzahlungspflicht hinzuweisen.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat darauf hingewiesen, dass das Antragsformular zur Beantragung des fiktiven Unternehmerlohns (Ergänzungsförderung des Landes Baden-Württemberg im Rahmen der Überbrückungshilfe) angepasst wurde, sodass eine Antragstellung für mehrere im Unternehmen tätige Inhaberinnen und Inhaber möglich ist.

Die L-Bank Baden-Württemberg hat der Kammer am 25. Januar 2021 eine Stellungnahme zur Verzögerung bei der Bearbeitung von Anträgen auf Überbrückungshilfe II übermittelt.

Überbrückungshilfe III (einschließlich „Neustarthilfe für Soloselbstständige")

Letzte Aktualisierung am 15. April 2021

Mit der Überbrückungshilfe III werden grundsätzlich Unternehmen bis zu einem Umsatz von 750 Mio. Euro im Jahr 2020, Soloselbstständige und selbstständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb aller Branchen unterstützt, die im Zeitraum von November 2020 bis Juni 2021 einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 verzeichnen können.

Die Antragstellung für die Überbrückungshilfe III ist bis zum 31. August 2021 möglich und erfolgt wie bisher elektronisch u. a. durch Steuerberaterinnen und Steuerberater über das Portal www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de. Die Summe der höchstmöglichen Abschlagszahlung wurde auf € 800.000,– angehoben. Die Service-Hotline für prüfende Dritte lautet: (0 30) 530 199 322.

Nähere Informationen sind dem FAQ-Katalog des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zur Überbrückungshilfe III zu entnehmen.

Im Rahmen der Überbrückungshilfe III sind auch Aufwendungen für Digitalisierungs- und Hygienemaßnahmen förderfähig. Aufgrund zahlreicher Abgrenzungsfragen hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Positivlisten für Digitalisierungs- und Hygienemaßnahmen zusammengestellt, die im Mitgliederbereich (Service Downloads/Sonstiges/Überbrückungshilfe III) abrufbar sind.

Im Rahmen der Überbrückungshilfe III wird für Soloselbstständige ein einmaliger Zuschuss von bis zu 7.500,00 Euro als sog. „Neustarthilfe“ für den Förderzeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021 gewährt. Der Antrag auf Neustarthilfe kann seit dem 12. März 2021 wahlweise vom antragsberechtigten Soloselbstständigen oder über einen prüfenden Dritten gestellt werden.

Es sind außerdem auch Anträge möglich, mit denen Umsätze aus Personengesellschaften geltend gemacht werden bzw. Anträge für Ein-Personen-Kapitalgesellschaften und seit 30. März 2021 auch für Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften. Diese Anträge müssen über einen prüfenden Dritten gestellt werden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat einen FAQ-Katalog zur Neustarthilfe für Soloselbstständige veröffentlicht, der laufend aktualisiert wird.

Soloselbstständige, die im Rahmen der Überbrückungshilfe III die anteilige Förderung von Fixkosten geltend machen wollen, werden auf den FAQ-Katalog des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zur Überbrückungshilfe III verwiesen und benötigen für die Antragstellung dann einen prüfenden Dritten.

Eine gleichzeitige Inanspruchnahme der Überbrückungshilfe III und der Neustarthilfe ist nicht möglich.

Außerordentliche Wirtschaftshilfe: Novemberhilfe und Dezemberhilfe – Verbesserungen für angeschlossene Gaststättenbetriebe

Letzte Aktualisierung am 19. März 2021

Die außerordentliche Wirtschaftshilfe (sog. „Novemberhilfe“ und „Dezemberhilfe“) des Bundes für Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, deren Betrieb aufgrund der zur Bewältigung der Pandemie erforderlichen Maßnahmen temporär geschlossen wurde, wird parallel zur Überbrückungshilfe II angeboten und auf diese angerechnet bzw. umgekehrt.

Für Unternehmen mit angeschlossener Gaststätte wurde der Zugang zu den außerordentlichen Wirtschaftshilfen für den Monat November und Dezember verbessert und vereinfacht. Einzelheiten sind der Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vom 17. März 2021 sowie dem FAQ-Katalog des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (Punkt 1.7), der laufend aktualisiert wird, zu entnehmen.

Anträge auf Novemberhilfe und Dezemberhilfe können bis zum 30. April 2021 gestellt werden. Änderungsanträge können bis zum 30. Juni 2021 gestellt werden. Über diese Änderungsanträge können auch die höheren Förderbeträge der erweiterten Novemberhilfe und Dezemberhilfe beantragt werden. Einzelheiten sind der Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vom 27. Februar 2021 zu entnehmen. Die Service-Hotline für prüfende Dritte lautet: (0 30) 530 199 322.

Detaillierte Informationen über die Novemberhilfe und Dezemberhilfe sind über das Portal www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de abrufbar, u. a. der FAQ-Katalog des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, der laufend aktualisiert wird.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat in Abstimmung mit den Bundesländern am 4. Februar 2021 eine zusätzliche Flexibilität bei der Novemberhilfe und Dezemberhilfe hinsichtlich der beihilferechtlichen Grundlagen vorgelegt und in einer gemeinsamen Pressemitteilung vom 5. Februar 2021 veröffentlicht.

Verordnungen und Förderprogramme etc. des Landes Baden-Württemberg
  • Corona-Verordnung Baden-Württemberg und Auslegungshinweise des Wirtschaftsministeriums
  • Broschüre “Förderprogramme des Landes Baden-Württemberg in der Corona-Krise” des Wirtschaftsministeriums (Stand: 29. Juli 2020)
  • Hinweise des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg sowie Richtlinie Soforthilfe Corona
  • Erleichterungen bei den Förderbedingungen für Soforthilfen; Information des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg vom 29. März 2020
  • Merkblatt für das Prämienprogramm „Azubi im Verbund – Ausbildung teilen“ vom 25. März 2020
  • Corona-Hilfsangebote der L-Bank
  • Informationen zum Kurzarbeitergeld der Bundesagentur für Arbeit Regionaldirektion Baden-Württemberg vom 31. März 2020
  • Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg stellt seit 15. Juli 2020 gemeinsam mit der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg Sofortbürgschaften für Soloselbstständige, Freiberufler und Betriebe mit bis zu zehn Beschäftigten bereit. Unternehmen können die Sofortbürgschaft auf zwei Wegen beantragen. Über das Finanzierungsportal für den Mittelstand können sie bei positiver Prüfung eine elektronische Vorabzusage für eine Sofortbürgschaft in Höhe von 90 Prozent für einen Kredit bis zu 250.000 Euro der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg erhalten. Diese Vorabzusage wird direkt an ein Kreditinstitut nach Wahl zugeleitet. Daneben ist der Antragsweg über das klassische Hausbankverfahren möglich. Hier beantragt die Hausbank eine Bürgschaft in Höhe von 90 Prozent für ein Darlehen bis zu 125.000 Euro. Für eine spätere weitere Finanzierung (bis maximal 125.000 Euro) kann sie auf Wunsch 100 Prozent Bürgschaft erhalten.
Fortführung der Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg (Stabilisierungshilfe II)

Letzte Aktualisierung am 9. März 2021

Die Landesregierung reagierte im Frühjahr 2020 mit der Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe auf die existentielle Notlage in diesem Wirtschaftszweig. Unternehmen, die mindestens 30 Prozent ihres Umsatzes mit einer Tätigkeit im Hotel- oder Gaststättenwesen erwirtschafteten, konnten für einen bis zu dreimonatigen Förderzeitraum zwischen dem 1. Mai 2020 und dem 31. Dezember 2020 unterstützt werden.

Am 9. Februar 2021 hat die Landesregierung beschlossen, die Stabilisierungshilfe als existenzsichernde Alternative zur Überbrückungshilfe III für die Monate Januar 2021 bis März 2021 fortzuführen. Die Stabilisierungshilfe II wird jenen Gastbetrieben zur Verfügung stehen, die aus strukturellen Gründen keine ausreichende Förderung durch den Bund erwarten können, um ihren Fortbestand zu sichern.

Die Antragsfrist ist der 28. April 2021.

An den bisherigen Förderkonditionen des Programms ändert sich nichts. Die bisherigen Zugangsvoraussetzungen werden wie folgt ergänzt: Zum einen darf für den avisierten Förderzeitraum nicht auch die Überbrückungshilfe III des Bundes in Anspruch genommen werden. Zum anderen muss der in der Stabilisierungshilfe II beantragte Zuschuss mindestens 10 Prozent über der rechnerischen Fördersumme aus der Überbrückungshilfe III für den gleichen Förderzeitraum liegen. Das Vorliegen der letztgenannten Voraussetzung muss dabei durch die prüfenden Dritten bescheinigt werden.

Der DEHOGA-Verband Baden-Württemberg führte am 25. Februar 2021 und am 2. März 2021 ein Online-Seminar „Corona Hilfspakete Gastgewerbe – Ein praktischer Vergleich der Stabilisierungshilfe II und der Überbrückungshilfe III“ durch. Ein Mitschnitt des Online-Seminars vom 25. Februar 2021, die Präsentation zum Online-Seminar, ein Merkblatt „Kompaktvergleich Coronahilfen“, Berechnungshilfen sowie weitere Informationen zu den Hilfen und zur Antragstellung stehen auf der Internet-Seite speziell für Steuerberater, die laufend ergänzt und aktualisiert wird, zur Verfügung.

Die Kosten für die Antragstellung des prüfenden Dritten können als Ausgaben bei der Berechnung des Liquiditätsengpasses herangezogen werden, auch wenn diese tatsächlich außerhalb des gewählten Förderzeitraums bezahlt werden. Ein Nachweis dazu ist auf der Internetseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (Anleitung zum Antragsverfahren, Punkt 3) abrufbar.

Bei der Stabilisierungshilfe II ist keine Schlussabrechnung notwendig. Antragsteller sind lediglich dazu verpflichtet, die L-Bank zu informieren, sofern der Liquiditätsengpass im beantragten Förderzeitraum im Nachgang geringer ausfällt als angenommen. Der dabei entstandene Überschuss muss dann zurückbezahlt werden. Eine Nachbeantragung ist ausgeschlossen.

Für die Überbrückungshilfen und für die November- und Dezemberhilfe des Bundes hat der DEHOGA Baden-Württemberg keine Auslegungskompetenz und kann deshalb keine Beratungsstelle für Steuerberater sein.

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