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Herzlich willkommen

auf den Internetseiten der Steuerberaterkammer Stuttgart, der Berufskammer für alle Steuerberater, Steuerbevollmächtigten und Steuerberatungsgesellschaften in Nord- und Südwürttemberg.

Das Steuerrecht wird immer komplizierter und die Zahl der Gesetzesänderungen nimmt zu. Deshalb gilt weiterhin:
Gute Beratung ist Geld wert
Ihr Steuerberater berät in allen steuerrechtlichen und betriebswirtschaftlichen Angelegenheiten (neben Steuerberatung z.B. auch Unternehmensberatung und Existenzgründungsberatung).

Für Veranstaltungen gelten, teilweise abhängig von den regionalen Inzidenzwerten, weiterhin Beschränkungen. In Abhängigkeit von den örtlichen Gegebenheiten werden die Aus- und Fortbildungsveranstaltungen entweder ausschließlich in Präsenzform, ausschließlich webbasiert oder als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Live-Stream) durchgeführt. Die Teilnehmer/innen werden individuell informiert.

Anträge auf Verdienstausfallentschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz nur noch online möglich

Informationsschreiben des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg vom 1. Juni 2021

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg macht darauf aufmerksam, dass Anträge auf Verdienstausfallentschädigung wegen einer behördlich angeordneten Quarantäne nach § 56 Absatz 1 IfSG und Entschädigungsanträge wegen Verdienstausfällen von Eltern aufgrund von Betreuungserfordernissen nach § 56 Absatz 1a IfSG in Baden-Württemberg seit dem 1. Juni 2021 grundsätzlich nur noch elektronisch über www.ifsg-online.de gestellt werden können. Neue Papieranträge werden künftig nur noch in Ausnahmefällen bearbeitet.

Weitere Details und Hintergrundinformationen sind dem Informationsschreiben des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg vom 1. Juni 2021 zu entnehmen.

Verlängerung der Abgabefristen für die Abgabe der Jahressteuererklärungen für den Veranlagungszeitraum 2019 bis zum 31. August 2021 und für den Veranlagungszeitraum 2020 bis zum 31. Mai 2022 – Unser Einsatz hat sich gelohnt!

Letzte Aktualisierung am 30. Juni 2021

Erfreulicherweise wurde die vom Berufsstand nachhaltig geforderte Verlängerung der Frist für die Abgabe der Jahressteuererklärungen 2019 gesetzlich verankert. Im Rahmen des Gesetzes zur Verlängerung der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht und des Anfechtungsschutzes für pandemiebedingte Stundungen sowie zur Verlängerung der Steuererklärungsfrist in beratenen Fällen und der zinsfreien Karenzzeit für den Veranlagungszeitraum 2019, das in wesentlichen Teilen am 19. Februar 2021 in Kraft getreten ist, wurde die Steuererklärungsfrist nach § 149 Abs. 3 AO für den Besteuerungszeitraum 2019 um sechs Monate bis zum 31. August 2021 verlängert, soweit im Einzelfall nicht eine Anordnung nach § 149 Abs. 4 AO ergangen ist. Gleichzeitig wurde die – regulär 15-monatige – zinsfreie Karenzzeit des § 233a Abs. 2 Satz 1 AO für den Besteuerungszeitraum 2019 um sechs Monate verlängert.

Zudem wurde nunmehr auch die Steuererklärungsfrist nach § 149 Abs. 3 AO, wie ebenfalls vom Berufsstand nachhaltig gefordert, für den Besteuerungszeitraum 2020 um drei Monate bis zum 31. Mai 2022 verlängert, soweit im Einzelfall nicht eine Anordnung nach § 149 Abs. 4 AO ergangen ist. Gleichzeitig wurde die – regulär 15-monatige – zinsfreie Karenzzeit des § 233a Abs. 2 Satz 1 AO für den Besteuerungszeitraum 2020 um drei Monate verlängert. Dies betrifft gleichermaßen Erstattungs- und Nachzahlungszinsen.

Die intensiven Bemühungen des Berufsstandes zur Verlängerung der Fristen für die Abgabe der Jahressteuererklärungen waren erfolgreich. Der Berufsstand hat daher eine großzügige Regelung für die Abgabefristen erhalten.

Wir bitten die Kollegenschaft aber auch, weiterhin eine kontinuierliche Bearbeitung der Jahressteuererklärungen vorzunehmen und bei den Finanzämtern einzureichen.

Informationen, Schreiben und Erlasse der Finanzverwaltung (Bund, Land und OFD)

Letzte Aktualisierung am 7. Mai 2021

 

Weitere noch relevante Informationen aus dem Jahr 2020:

 

Fördermaßnahmen Bund

Letzte Aktualisierung am 7. Mai 2021

 

Weitere noch relevante Informationen aus dem Jahr 2020:

 

Allgemeine Bundesregelung Schadensausgleich, COVID-19 - Stand: Juli 2021

In den aktualisierten FAQ zu den Beihilferegelungen (für alle Programme) sind bereits Ausführungen zur Allgemeinen Bundesregelung Schadensausgleich, COVID-19, aufgenommen worden. Ein Kurzüberblick zu der Allgemeinen Bundesregelung Schadensausgleich, COVID-19, soll dazu dienen, einen schnellen Überblick über die Schadensausgleichsregelung im Rahmen der Überbrückungshilfe III bzw. III Plus zu erhalten.

Von dem neuen Beihilferahmen der Allgemeinen Bundesregelung Schadensausgleich, COVID-19, können grundsätzlich alle Unternehmen profitieren, die direkt oder indirekt von staatlichen Schließungsmaßnahmen betroffen sind oder waren und die einen Schaden nach-weisen können, der unmittelbar aufgrund der Schließungsmaßnahmen entstanden ist. Der Förderspielraum im Rahmen der Überbrückungshilfe III und der Überbrückungshilfe III Plus erweitert sich dadurch um zusätzliche 40 Mio. Euro.

Überbrückungshilfe III Plus (einschließlich „Neustarthilfe für Soloselbstständige Plus“)

Letzte Aktualisierung am 23. Juli 2021

Die Bundesregierung verlängert die Überbrückungshilfe III bis zum 30. September 2021 als Überbrückungshilfe III Plus. Die bewährten Förderbedingungen sollen in der Überbrückungshilfe III Plus ebenso beibehalten werden wie die Zahlung von Abschlägen. Neu hinzu soll die Restart-Prämie kommen, mit der Unternehmen einen höheren Zuschuss zu den Personalkosten erhalten können. Die Neustarthilfe soll ebenfalls bis zum 30. September 2021 als Neustarthilfe Plus weitergeführt werden. Auch die Härtefallhilfen der Länder sollen im Gleichklang mit der Überbrückungshilfe bis Ende September 2021 verlängert werden.

Detaillierte Informationen sind der Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vom 9. Juni 2021 zu entnehmen.

Wie bereits in den ersten drei Phasen der Überbrückungshilfe ergänzt das Land Baden-Württemberg auch im Rahmen der kommenden Phase die Überbrückungshilfe landesseitig. Das Land Baden-Württemberg gewährt im Rahmen der Überbrückungshilfe III Plus einen fiktiven Unternehmerlohn pauschal mit einem Festbetrag in Höhe von 1.000 Euro pro Monat für den Zeitraum Juli bis September 2021, sofern ein Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 vorliegt. In der Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus für die Überbrückungshilfe zugunsten kleiner und mittelständischer Unternehmen (VwV Corona-Überbrückungshilfe) vom 21. Juli 2021 werden die Antragsvoraussetzungen aufgeführt.

Nach Auskunft des Bundes sollen Anträge in der Überbrückungshilfe III Plus noch Ende Juli 2021 gestellt werden können. Die Antragstellung in der Neustarthilfe Plus für natürliche Personen ist seit dem 16. Juli 2021 möglich. Die Antragstellung erfolgt wie bisher über das Portal www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de. Die Ergänzung des fiktiven Unternehmerlohns im Antragsverfahren für die Überbrückungshilfe III Plus wird voraussichtlich im September 2021 zur Verfügung stehen. Wurde die Überbrückungshilfe III Plus bis dahin bereits bewilligt, kann der fiktive Unternehmerlohn nachträglich über einen Änderungsantrag beantragt werden.

 

Überbrückungshilfe III (einschließlich „Neustarthilfe für Soloselbstständige") - Verlängerung der Frist für Erst- und Änderungsanträge bis zum 31. Oktober 2021

Letzte Aktualisierung am 2. Juli 2021

Mit der Überbrückungshilfe III werden grundsätzlich Unternehmen bis zu einem Umsatz von 750 Mio. Euro im Jahr 2020, Soloselbstständige und selbstständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb aller Branchen unterstützt, die im Zeitraum von November 2020 bis Juni 2021 einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 verzeichnen können.

Erst- und Änderungsanträge für die Überbrückungshilfe III und für die Neustarthilfe für Soloselbstständige können bis zum 31. Oktober 2021 über das Portal www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden.

Nur Neuanträge auf Überbrückungshilfe III, die bis zum 30. Juni 2021 eingereicht wurden, können eine Abschlagszahlung erhalten.

Die Überbrückungshilfe wird mit dem Programm Überbrückungshilfe III Plus für die Monate Juli 2021 bis Ende September 2021 fortgeführt (siehe extra grüner Informationskasten).

Änderungsanträge für verbesserte Förderkonditionen in der Überbrückungshilfe III (z. B. den Eigenkapitalzuschuss) können seit 27. April 2021 gestellt werden.

Die Service-Hotline für prüfende Dritte lautet: (0 30) 530 199 322.

Nähere Informationen sind dem FAQ-Katalog des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zur Überbrückungshilfe III zu entnehmen.

Im Rahmen der Überbrückungshilfe III wird für Soloselbstständige ein einmaliger Zuschuss von bis zu 7.500,00 Euro als sog. „Neustarthilfe“ für den Förderzeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021 gewährt. Der Antrag auf Neustarthilfe kann seit dem 12. März 2021 wahlweise vom antragsberechtigten Soloselbstständigen oder über einen prüfenden Dritten gestellt werden.

Es sind außerdem auch Anträge möglich, mit denen Umsätze aus Personengesellschaften geltend gemacht werden bzw. Anträge für Ein-Personen-Kapitalgesellschaften und seit 30. März 2021 auch für Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften. Diese Anträge müssen über einen prüfenden Dritten gestellt werden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat einen FAQ-Katalog zur Neustarthilfe für Soloselbstständige veröffentlicht, der laufend aktualisiert wird.

Soloselbstständige, die im Rahmen der Überbrückungshilfe III die anteilige Förderung von Fixkosten geltend machen wollen, werden auf den FAQ-Katalog des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zur Überbrückungshilfe III verwiesen und benötigen für die Antragstellung dann einen prüfenden Dritten.

Eine gleichzeitige Inanspruchnahme der Überbrückungshilfe III und der Neustarthilfe ist nicht möglich.

Eine Klarstellung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vom 18. Juni 2021 zu der Frage, wie im Rahmen der Überbrückungshilfe III mit Miet- und Pachtzahlungen an Gesellschafter der antragstellenden Unternehmen im Rahmen einer steuerlichen Betriebsaufspaltung umzugehen ist, kann im Mitgliederbereich (Service Downloads/Sonstiges) abgerufen werden.

Das Land Baden-Württemberg gewährt einen fiktiven Unternehmerlohn pauschal mit einem Festbetrag in Höhe von 1.000 Euro pro Monat für den Zeitraum Januar 2021 bis Juni 2021, sofern ein Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 vorliegt. Im Gegensatz zur Überbrückungshilfe I und II ist der fiktive Unternehmerlohn nicht mehr nach Höhe des Umsatzeinbruchs gestaffelt. In der Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau für die Überbrückungshilfe zugunsten kleiner und mittelständischer Unternehmen (VwV Corona-Überbrückungshilfe) vom 14. Mai 2021 werden die Antragsvoraussetzungen aufgeführt. Der baden-württembergische fiktive Unternehmerlohn für die Überbrückungshilfe III kann ab sofort über die Antragsplattform des Bundes beantragt werden. Wurde die Überbrückungshilfe III bereits bewilligt, kann der fiktive Unternehmerlohn auch nachträglich über einen Änderungsantrag beantragt werden.

Nach Mitteilung der L-Bank sind die finale Bewilligung und Auszahlung von Neu- oder Änderungsanträgen mit fiktivem Unternehmerlohn seit dem 22. Juni 2021 möglich.

Nach Mitteilung der L-Bank vom 27. Mai 2021 werden infolge eines Fehlers im IT-Portal des Bundesdienstleisters bei Änderungsanträgen aufgrund der Geltendmachung von Unternehmerlohn sämtliche Anträge einer vertieften Einzelüberprüfung unterzogen. Die E-Mails werden nicht von der L-Bank, sondern vom System des Bundesdienstleisters im Namen der L-Bank versandt.

Überbrückungshilfe II

Letzte Aktualisierung am 2. Juli 2021

Die Überbrückungshilfe unterstützt Unternehmen, Soloselbstständige sowie selbstständige Freiberuflerinnen und Freiberufler, die besonders stark von der Corona-Krise betroffen sind. Es handelt sich um Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen.

Die Überbrückungshilfe II umfasst die Fördermonate September 2020 bis Dezember 2020. Die Antragsfrist endete am 31. März 2021.

Änderungsanträge konnten bis zum 30. Juni 2021 gestellt werden.

Die Service-Hotline für prüfende Dritte lautet: (0 30) 530 199 322.

Für die Registrierung der Steuerberater wurde das Portal www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de eingerichtet. Es umfasst insbesondere Informationen zur Antragstellung und einen FAQ-Katalog des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zur Überbrückungshilfe II. Zuständig für Rückfragen der Antragsteller sind die Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg. Auch die Bundessteuerberaterkammer hat einen FAQ-Katalog zur Überbrückungshilfe II erarbeitet, der laufend aktualisiert wird.

Die Begrenzung der Fördersumme bei der Überbrückungshilfe II auf einen Anteil der ungedeckten Fixkosten hat für zahlreiche Fragen aus dem Berufsstand gesorgt. Die Bundessteuerberaterkammer hat beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie erreicht, dass ein FAQ-Dokument zu beihilferechtlichen Fragen vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie veröffentlicht wurde.

Die Bundessteuerberaterkammer hat zudem erwirkt, dass eine Änderung der Anträge, die vor dem 5. Dezember 2020 gestellt wurden, nicht erforderlich ist. Die Korrektur kann im Rahmen der Schlussrechnung erfolgen. Es empfiehlt sich jedoch, die Mandanten auf diese Änderung und die damit verbundenen Konsequenzen, insbesondere die Rückzahlungspflicht hinzuweisen.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat darauf hingewiesen, dass das Antragsformular zur Beantragung des fiktiven Unternehmerlohns (Ergänzungsförderung des Landes Baden-Württemberg im Rahmen der Überbrückungshilfe) angepasst wurde, sodass eine Antragstellung für mehrere im Unternehmen tätige Inhaberinnen und Inhaber möglich ist.

Die L-Bank Baden-Württemberg hat der Kammer am 25. Januar 2021 eine Stellungnahme zur Verzögerung bei der Bearbeitung von Anträgen auf Überbrückungshilfe II übermittelt.

Außerordentliche Wirtschaftshilfe: Novemberhilfe und Dezemberhilfe – Verlängerung der Frist für Änderungsanträge bis 31. Juli 2021

Letzte Aktualisierung am 17. Juni 2021

Die außerordentliche Wirtschaftshilfe (sog. „Novemberhilfe“ und „Dezemberhilfe“) des Bundes für Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, deren Betrieb aufgrund der zur Bewältigung der Pandemie erforderlichen Maßnahmen temporär geschlossen wurde, wird parallel zur Überbrückungshilfe II angeboten und auf diese angerechnet bzw. umgekehrt.

Für Unternehmen mit angeschlossener Gaststätte wurde der Zugang zu den außerordentlichen Wirtschaftshilfen für den Monat November und Dezember verbessert und vereinfacht. Einzelheiten sind der Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vom 17. März 2021 sowie dem FAQ-Katalog des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (Punkt 1.7), der laufend aktualisiert wird, zu entnehmen.

Die Frist für die Antragstellung auf Novemberhilfe und Dezemberhilfe endete am 30. April 2021.

Änderungsanträge können bis zum 31. Juli 2021 gestellt werden.

Über diese Änderungsanträge können auch die höheren Förderbeträge der erweiterten Novemberhilfe und Dezemberhilfe beantragt werden. Einzelheiten sind der Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vom 27. Februar 2021 zu entnehmen.

Die Service-Hotline für prüfende Dritte lautet: (0 30) 530 199 322.

Detaillierte Informationen über die Novemberhilfe und Dezemberhilfe sind über das Portal www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de abrufbar, u. a. der FAQ-Katalog des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, der laufend aktualisiert wird.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat in Abstimmung mit den Bundesländern am 4. Februar 2021 eine zusätzliche Flexibilität bei der Novemberhilfe und Dezemberhilfe hinsichtlich der beihilferechtlichen Grundlagen vorgelegt und in einer gemeinsamen Pressemitteilung vom 5. Februar 2021 veröffentlicht.

Härtefallhilfen - Förderprogramm der Länder - Antragstellung seit 18. Mai 2021 möglich

Letzte Aktualisierung am 26. Mai 2021

Die Härtefallhilfen unterstützen Unternehmen, die infolge der Corona-Pandemie in Not geraten sind, im besonderen Einzelfall. Sie richten sich speziell an solche Unternehmen, bei denen die bestehenden Corona-Hilfen des Bundes, der Länder und der Kommunen nicht greifen, zum Beispiel die Überbrückungshilfen, die Novemberhilfe und die Dezemberhilfe. Die Härtefallhilfen orientieren sich in ihrer Höhe grundsätzlich an den förderfähigen Fixkosten der Überbrückungshilfe III des Bundes und sollen im Regelfall 100.000 Euro nicht übersteigen. Auch die Unterstützung im Rahmen der Härtefallhilfen ist dabei an beihilferechtliche Grundlagen gebunden.

Die Härtefallhilfen werden durch die Länder geregelt. Das jeweilige Bundesland prüft den Einzelfall und entscheidet nach eigenem Ermessen, wer eine Härtefallhilfe erhält. Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Härtefallhilfe. Fragen und Antworten zur Härtefallhilfe in Baden-Württemberg (grundsätzliche Informationen, Antragstellung, weitere Fragen) sowie die Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus für die Gewährung von Härtefallhilfen aus Gründen der Billigkeit des Landes Baden-Württemberg („VwV Härtefallhilfen“) vom 17. Mai 2021 können über das Portal „Härtefallhilfe in Baden-Württemberg beantragen“ abgerufen werden.

Die Antragstellung für Härtefallhilfen ist seit dem 18. Mai 2021 ausschließlich durch beauftragte prüfende Dritte möglich. Dabei muss dargestellt werden, inwieweit eine Existenzbedrohung des Unternehmens vorliegt, jedoch kein anderes, bestehendes Hilfsprogramm des Bundes, des Landes oder der Kommune in Anspruch genommen werden kann. Eine vom Land Baden-Württemberg berufene Härtefallkommission begutachtet jeden Antrag individuell und entscheidet über die Gewährung der Unterstützung. Die Kommission besteht aus erfahrenen Unternehmerinnen und Unternehmern.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Würrtemberg und die IHK Region Stuttgart führten am 20. Mai 2021 und am 25. Mai 2021 ein Online-Seminar „Härtefallhilfen Baden-Württemberg – Impuls mit Kurzinfos zum Start“ durch, das einen Kurzüberblick über die Eckpunkte des Programms sowie das Antragsverfahren gab.

 

Fragen-Antwort-Katalog zum Fachgespräch des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in Zusammenarbeit mit der Bundessteuerberaterkammer am 22. Januar 2021 zum Thema „Beihilferechtliche Fragen zu den Corona-Hilfsprogrammen“ sowie Forderungen der Bundessteuerberaterkammer vom 1. Februar 2021 an das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Verordnungen und Förderprogramme etc. des Landes Baden-Württemberg

Letzte Aktualisierung am 5. Mai 2021

 

Weitere noch relevante Informationen aus dem Jahr 2020:

 

Fortführung der Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg (Stabilisierungshilfe II)

Letzte Aktualisierung am 2. Juli 2021

Die Landesregierung reagierte im Frühjahr 2020 mit der Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe auf die existentielle Notlage in diesem Wirtschaftszweig. Unternehmen, die mindestens 30 Prozent ihres Umsatzes mit einer Tätigkeit im Hotel- oder Gaststättenwesen erwirtschafteten, konnten für einen bis zu dreimonatigen Förderzeitraum zwischen dem 1. Mai 2020 und dem 31. Dezember 2020 unterstützt werden.

Am 9. Februar 2021 hat die Landesregierung beschlossen, die Stabilisierungshilfe als existenzsichernde Alternative zur Überbrückungshilfe III für die Monate Januar 2021 bis März 2021 fortzuführen. Die Stabilisierungshilfe II wird jenen Gastbetrieben zur Verfügung stehen, die aus strukturellen Gründen keine ausreichende Förderung durch den Bund erwarten können, um ihren Fortbestand zu sichern.

Die Antragsfrist endete am 30. Juni 2021.

An den bisherigen Förderkonditionen des Programms ändert sich nichts. Die bisherigen Zugangsvoraussetzungen werden wie folgt ergänzt: Zum einen darf für den avisierten Förderzeitraum nicht auch die Überbrückungshilfe III des Bundes in Anspruch genommen werden. Zum anderen muss der in der Stabilisierungshilfe II beantragte Zuschuss mindestens 10 Prozent über der rechnerischen Fördersumme aus der Überbrückungshilfe III für den gleichen Förderzeitraum liegen. Das Vorliegen der letztgenannten Voraussetzung muss dabei durch die prüfenden Dritten bescheinigt werden.

Der DEHOGA-Verband Baden-Württemberg führte am 25. Februar 2021 und am 2. März 2021 ein Online-Seminar „Corona Hilfspakete Gastgewerbe – Ein praktischer Vergleich der Stabilisierungshilfe II und der Überbrückungshilfe III“ durch. Ein Mitschnitt des Online-Seminars vom 25. Februar 2021, die Präsentation zum Online-Seminar, ein Merkblatt „Kompaktvergleich Coronahilfen“, Berechnungshilfen sowie weitere Informationen zu den Hilfen und zur Antragstellung stehen auf der Internet-Seite speziell für Steuerberater, die laufend ergänzt und aktualisiert wird, zur Verfügung.

Die Kosten für die Antragstellung des prüfenden Dritten können als Ausgaben bei der Berechnung des Liquiditätsengpasses herangezogen werden, auch wenn diese tatsächlich außerhalb des gewählten Förderzeitraums bezahlt werden. Ein Nachweis dazu ist auf der Internetseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (Anleitung zum Antragsverfahren, Punkt 3) abrufbar.

Bei der Stabilisierungshilfe II ist keine Schlussabrechnung notwendig. Antragsteller sind lediglich dazu verpflichtet, die L-Bank zu informieren, sofern der Liquiditätsengpass im beantragten Förderzeitraum im Nachgang geringer ausfällt als angenommen. Der dabei entstandene Überschuss muss dann zurückbezahlt werden. Eine Nachbeantragung ist ausgeschlossen.

Für die Überbrückungshilfen und für die November- und Dezemberhilfe des Bundes hat der DEHOGA Baden-Württemberg keine Auslegungskompetenz und kann deshalb keine Beratungsstelle für Steuerberater sein.

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