Steuerberaterhaus

Herzlich willkommen

auf den Internetseiten der Steuerberaterkammer Stuttgart, der Berufskammer für alle Steuerberater, Steuerbevollmächtigten und Steuerberatungsgesellschaften in Nord- und Südwürttemberg.

Das Steuerrecht wird immer komplizierter und die Zahl der Gesetzesänderungen nimmt zu. Deshalb gilt weiterhin:
Gute Beratung ist Geld wert
Ihr Steuerberater berät in allen steuerrechtlichen und betriebswirtschaftlichen Angelegenheiten (neben Steuerberatung z.B. auch Unternehmensberatung und Existenzgründungsberatung).

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Stuttgarter Steuerkongress 2020

Der Stuttgarter Steuerkongress 2020, terminiert für Freitag, den 16. Oktober 2020 im Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle in Stuttgart, konnte leider aufgrund der Beschränkungen infolge der Corona-Pandemie nicht stattfinden.

Der Kongress dient nicht nur der fachlichen Fortbildung, sondern ist auch das Forum des Berufsstandes in Württemberg für Diskussion und kollegialen Meinungs- und Gedankenaustausch. Die Möglichkeit zu einer den Charakter des Kongresses wahrenden eingehenden und ungezwungenen Kommunikation wäre nicht gegeben gewesen.

Mit einer Videobotschaft hatte sich Präsident Professor Dr. Uwe Schramm an die Mitglieder der Kammer und traditionellen Gäste des öffentlichen Lebens gewandt.

Begrüßung der neuen Auszubildenden für das Lehrjahr 2020

Üblicherweise werden die neuen Auszubildenden bei der alljährlichen Begrüßungsveranstaltung von Präsident Prof. Dr. Uwe Schramm im Berufsstand willkommen geheißen. Im Jahr 2020 wendet sich der Präsident der Steuerberaterkammer Stuttgart per Videobotschaft an die Auszubildenden.

In seiner Rede spricht er darüber, was den Beruf des/der Steuerfachangestellten ausmacht, welche Berufsgrundsätze es gibt und wünscht den neuen Auszubildenden viel Erfolg für ihren beruflichen Werdegang.

Bitte geben Sie das Video an Ihre Auszubildenden, die in diesem Jahr ihre Berufsausbildung zum/zur Steuerfachangestellten begonnen haben, weiter.

Alle Aus- und Fortbildungsveranstaltungen im Steuerberaterhaus ab Freitag, den 23. Oktober 2020, bis voraussichtlich Ende Dezember 2020 werden aufgrund der aktuellen Infektionslage in Stuttgart auf eine webbasierte Durchführung umgestellt. Für Veranstaltungen außerhalb des Steuerberaterhauses wird fallweise entschieden. Bei Änderungen werden alle angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer per E-Mail informiert.

Schreiben und Erlasse der Finanzverwaltung (Bund, Land und OFD)
Fördermaßnahmen Bund
Konjunktur- und Zukunftspaket der Bundesregierung; Überbrückungshilfen – Erneute Verlängerung Antragsfrist Überbrückungshilfe II bis zum 31. Januar 2021; außerordentliche Wirtschaftshilfe (sog. „Novemberhilfe“)

Das vom Koalitionsausschuss der Bundesregierung am 3. Juni 2020 beschlossene umfangreiche Konjunktur- und Zukunftspaket, mit dem die Folgen der Corona-Krise bewältigt werden sollen, wurde Ende Juni 2020 von Bundestag und Bundesrat beschlossen. Es sieht unter anderem eine neue Überbrückungshilfe für Corona-geschädigte kleine und mittelständische Unternehmen vor. Der Berufsstand wird als feste Compliance-Instanz in das Programm eingebunden, um Missbrauchsfällen vorzubeugen. Erforderlich ist eine Plausibilisierung und Bestätigung der Antragsangaben durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer. Damit der Steuerberater im Antragsverfahren möglichst zügig identifiziert und damit für den Mandanten tätig werden kann, wird ein elektronischer Abgleich seiner Angaben im Registrierungsprozess mit dem amtlichen, öffentlich einsehbaren Steuerberaterverzeichnis, insbesondere der dort hinterlegten E-Mail-Adresse, erfolgen.

Die Antragstellung zur Überbrückungshilfe ist am 8. Juli 2020 gestartet.

Die Bundesregierung hatte die Antragsfrist für die Überbrückungshilfe I erneut verlängert. Die durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geratenen Unternehmen konnten dieses staatliche Hilfsprogramm bis zum 9. Oktober 2020 beantragen. Änderungsanträge können bis einschließlich 30. November 2020 gestellt werden. Es ist nicht möglich, nach dem 9. Oktober 2020 rückwirkend einen Antrag für die Überbrückungshilfe I zu stellen.

Die Überbrückungshilfe II umfasst die Fördermonate September 2020 bis Dezember 2020. Die Antragsfrist endet am 31. Januar 2021. Für die Registrierung der Steuerberater wurde das Portal www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de eingerichtet. Es umfasst insbesondere Informationen zur Antragstellung und einen FAQ-Katalog des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zur Überbrückungshilfe II. Zuständig für Rückfragen der Antragsteller sind die Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg. Auch die Bundessteuerberaterkammer hat einen FAQ-Katalog zur Überbrückungshilfe II erarbeitet.

Die außerordentliche Wirtschaftshilfe (sog. „Novemberhilfe“) des Bundes für Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, deren Betrieb aufgrund der zur Bewältigung der Pandemie erforderlichen Maßnahmen temporär geschlossen wurde, wird parallel zur Überbrückungshilfe II angeboten und auf diese angerechnet bzw. umgekehrt. Anträge auf Novemberhilfe können bis zum 31. Januar 2021 gestellt werden. Weitere detaillierte Informationen über die Novemberhilfe sind ebenfalls über das Portal www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de abrufbar, u. a. ein FAQ-Katalog des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat darauf hingewiesen, dass das Antragsformular zur Beantragung des fiktiven Unternehmerlohns (Ergänzungsförderung des Landes Baden-Württemberg im Rahmen der Überbrückungshilfe) angepasst wurde, sodass eine Antragsstellung für mehrere im Unternehmen tätige Inhaberinnen und Inhaber nun möglich ist.

Verordnungen und Förderprogramme etc. des Landes Baden-Württemberg
  • Corona-Verordnung Baden-Württemberg und Auslegungshinweise des Wirtschaftsministeriums
  • Broschüre “Förderprogramme des Landes Baden-Württemberg in der Corona-Krise” des Wirtschaftsministeriums (Stand: 29. Juli 2020)
  • Hinweise des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg sowie Richtlinie Soforthilfe Corona
  • Erleichterungen bei den Förderbedingungen für Soforthilfen; Information des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg vom 29. März 2020
  • Merkblatt für das Prämienprogramm „Azubi im Verbund – Ausbildung teilen“ vom 25. März 2020
  • Corona-Hilfsangebote der L-Bank
  • Informationen zum Kurzarbeitergeld der Bundesagentur für Arbeit Regionaldirektion Baden-Württemberg vom 31. März 2020
  • Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg stellt seit 15. Juli 2020 gemeinsam mit der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg Sofortbürgschaften für Soloselbstständige, Freiberufler und Betriebe mit bis zu zehn Beschäftigten bereit. Unternehmen können die Sofortbürgschaft auf zwei Wegen beantragen. Über das Finanzierungsportal für den Mittelstand können sie bei positiver Prüfung eine elektronische Vorabzusage für eine Sofortbürgschaft in Höhe von 90 Prozent für einen Kredit bis zu 250.000 Euro der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg erhalten. Diese Vorabzusage wird direkt an ein Kreditinstitut nach Wahl zugeleitet. Daneben ist der Antragsweg über das klassische Hausbankverfahren möglich. Hier beantragt die Hausbank eine Bürgschaft in Höhe von 90 Prozent für ein Darlehen bis zu 125.000 Euro. Für eine spätere weitere Finanzierung (bis maximal 125.000 Euro) kann sie auf Wunsch 100 Prozent Bürgschaft erhalten.
Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg – Erneute Verlängerung Antragsfrist bis zum 15. Dezember 2020

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gewährt seit 1. Juli 2020 für das Hotel- und Gaststättengewerbe eine Förderung als Billigkeitsleistung zur Überwindung einer existenzgefährdenden Wirtschaftslage. Der Antrag ist bis spätestens 15. Dezember 2020 zu stellen. Der Förderzeitraum darf frühestens am 1. Mai 2020 beginnen und endet am 31. Dezember 2020. Wegen der Einzelheiten wird auf das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg verwiesen.

Das Verfahren sieht eine Einbeziehung von Steuerberatern wie folgt vor:

  • Der Antrag ist mit Unterstützung eines Steuerberaters zu erstellen.
  • Der Steuerberater bescheinigt die Branchenzuordnung und die Anzahl der Beschäftigten des Antragstellers.
  • Der Steuerberater erstellt eine Bescheinigung
    = bei Erstellung der Liquiditätsplanung durch den Steuerberater
    oder
    = bei Beurteilung der Liquiditätsplanung durch den Steuerberater.

Im Rahmen dieser Bescheinigung bestätigt der Steuerberater ferner die Richtigkeit der Angaben des Antragsstellers zu seiner Kontenverbindung und seinen Adressdaten.

Entsprechende Musterbescheinigungen stehen zum Herunterladen zur Verfügung.

Im Rahmen seiner Plausibilitätsbeurteilung berücksichtigt der Steuerberater insbesondere die folgenden Unterlagen:

  • Umsatzsteuervoranmeldungen oder betriebswirtschaftliche Auswertung des Jahres 2019 und, soweit vorhanden, der Monate April und Mai 2020,
  • Jahresabschluss 2019,
  • Unterlagen der Lohnbuchhaltung,
  • Einkommens- bzw. Körperschaftssteuererklärung 2019 und
  • Aufstellung der fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb sowie Verbindlichkeiten im Förderzeitraum aus dem fortlaufenden erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand (beispielsweise gewerbliche Mieten, Pachten, Leasingraten, Personalkosten).

Soweit der Jahresabschluss aus dem Jahr 2019 oder andere erforderliche Kennzahlen noch nicht vorliegen, kann – soweit vorhanden – auf den Jahresabschluss 2018 oder andere erforderliche Kennzahlen aus 2018 abgestellt werden. Bei der Prognose über die Entwicklung der Einkünfte darf das Fortbestehen der tatsächlichen und rechtlichen Situation im Hinblick auf die die Eindämmung der Corona-Pandemie zugrunde gelegt werden, die zum Zeitpunkt der Antragstellung besteht.

Der DEHOGA-Verband Baden-Württemberg e. V. führte am 8. Oktober 2020 für Steuerberater ein weiteres Online-Seminar „Corona-Hilfspakete – Aktualisierter Überblick und Vergleich“ durch. Die PP-Präsentation steht hier zum Herunterladen zur Verfügung. Zudem hat der DEHOGA-Verband Baden-Württemberg e. V. eine Internet-Seite speziell für Steuerberater eingerichtet, die laufend aktualisiert wird. Auf dieser Seite stehen u. a. folgende Angebote zur Verfügung: Vorlagen zum Vergleich der beiden Corona-Hilfsprogramme sowie Vorlagen und Berechnungshilfen zur Antragsstellung Stabilisierungshilfe (Antragsformular, Musterbescheinigungen, Berechnungshilfe Liquiditätsengpass).

Dem „Antrag auf Gewährung einer Stabilisierungshilfe für infolge der Corona-Pandemie existenzbedrohte Soloselbstständige und Unternehmen aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe“ ist als Anlage eine selbst oder durch den Steuerberater zu erstellende Liquiditätsberechnung für den Förderzeitraum beizufügen. Die L-Bank weist auf das Problem hin, dass oftmals eine farbige Vorlage zur Erstellung des Liquiditätsplans verwendet wird und nach der Übermittlung der Unterlagen in schwarz-weiß die Zahlen kaum noch und zum Teil gar nicht mehr lesbar sind. Wir bitten Sie daher, soweit möglich bei der Einreichung der Unterlagen auf farbige Vorlagen und solche mit Grauschattierungen zu verzichten.

Da die Ablehnungsquote sowohl der IHKs als auch der L-Bank immer noch verhältnismäßig hoch ist, hat der DEHOGA-Verband mit dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg die relevantesten Fragen (TOP 5 Fragen Stabilisierungshilfe), die häufig zu Missverständnissen bei der Antragstellung der Stabilisierungshilfe geführt haben, abgestimmt. Auf Wunsch des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat der DEHOGA-Verband auch die zwei häufigsten Ablehnungsgründe beigefügt.

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