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Herzlich willkommen

auf den Internetseiten der Steuerberaterkammer Stuttgart, der Berufskammer für alle Steuerberater, Steuerbevollmächtigten und Steuerberatungsgesellschaften in Nord- und Südwürttemberg.

Das Steuerrecht wird immer komplizierter und die Zahl der Gesetzesänderungen nimmt zu. Deshalb gilt weiterhin:
Gute Beratung ist Geld wert
Ihr Steuerberater berät in allen steuerrechtlichen und betriebswirtschaftlichen Angelegenheiten (neben Steuerberatung z.B. auch Unternehmensberatung und Existenzgründungsberatung).

Videobotschaft des Präsidenten Professor Dr. Uwe Schramm zum Jahreswechsel 2021/2022

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Die epidemiologische Lage ist weiterhin sehr angespannt. Für viele Bereiche des öffentlichen Lebens gelten unverändert Beschränkungen. Die Akzeptanz beruflicher Aus- und Fortbildungsmaßnahmen in Präsenz ging im Spätherbst 2021 auch bei Geimpften und Genesenen nachhaltig zurück. In vielen Kanzleien besteht die Sorge, gerade auch angesichts der immensen Arbeitsbelastung, vor Ausfällen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter infolge einer COVID-19-Erkrankung. Seit 22. November 2021, vorerst befristet bis Mitte Februar 2022, finden daher die Aus- und Fortbildungsveranstaltungen der Kammer grundsätzlich webbasiert statt. Wir bitten um Verständnis und hoffen, Sie ab Mitte Februar 2022 wieder in Präsenz begrüßen zu können. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden individuell per E-Mail informiert.

Verlängerung der Abgabefristen für die Abgabe der Jahressteuererklärungen für den Veranlagungszeitraum 2019 bis zum 31. August 2021 und für den Veranlagungszeitraum 2020 bis zum 31. Mai 2022 – Unser Einsatz hat sich gelohnt!

Letzte Aktualisierung am 30. Juni 2021

Erfreulicherweise wurde die vom Berufsstand nachhaltig geforderte Verlängerung der Frist für die Abgabe der Jahressteuererklärungen 2019 gesetzlich verankert. Im Rahmen des Gesetzes zur Verlängerung der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht und des Anfechtungsschutzes für pandemiebedingte Stundungen sowie zur Verlängerung der Steuererklärungsfrist in beratenen Fällen und der zinsfreien Karenzzeit für den Veranlagungszeitraum 2019, das in wesentlichen Teilen am 19. Februar 2021 in Kraft getreten ist, wurde die Steuererklärungsfrist nach § 149 Abs. 3 AO für den Besteuerungszeitraum 2019 um sechs Monate bis zum 31. August 2021 verlängert, soweit im Einzelfall nicht eine Anordnung nach § 149 Abs. 4 AO ergangen ist. Gleichzeitig wurde die – regulär 15-monatige – zinsfreie Karenzzeit des § 233a Abs. 2 Satz 1 AO für den Besteuerungszeitraum 2019 um sechs Monate verlängert.

Zudem wurde nunmehr auch die Steuererklärungsfrist nach § 149 Abs. 3 AO, wie ebenfalls vom Berufsstand nachhaltig gefordert, für den Besteuerungszeitraum 2020 um drei Monate bis zum 31. Mai 2022 verlängert, soweit im Einzelfall nicht eine Anordnung nach § 149 Abs. 4 AO ergangen ist. Gleichzeitig wurde die – regulär 15-monatige – zinsfreie Karenzzeit des § 233a Abs. 2 Satz 1 AO für den Besteuerungszeitraum 2020 um drei Monate verlängert. Dies betrifft gleichermaßen Erstattungs- und Nachzahlungszinsen.

Die intensiven Bemühungen des Berufsstandes zur Verlängerung der Fristen für die Abgabe der Jahressteuererklärungen waren erfolgreich. Der Berufsstand hat daher eine großzügige Regelung für die Abgabefristen erhalten.

Wir bitten die Kollegenschaft aber auch, weiterhin eine kontinuierliche Bearbeitung der Jahressteuererklärungen vorzunehmen und bei den Finanzämtern einzureichen.

Verfahrensrechtliche Erleichterung bei der Offenlegung von Jahresabschlüssen 2020 - Ordnungsgeldverfahren wird nicht vor dem 7. März 2022 eingeleitet

Die Bemühungen des Berufsstandes, aufgrund der fortbestehenden Zusatzbelastungen für Steuerberaterinnen und Steuerberater im Zusammenhang mit den wieder verschärften Maßnahmen zur Eingrenzung der Corona-Pandemie die Frist zur Offenlegung von Rechnungslegungsunterlagen für das Geschäftsjahr 2020 zu verlängern, waren erfolgreich.

Das Bundesamt für Justiz hat nach Mitteilung der Bundessteuerberaterkammer am 23. Dezember 2021 bekannt gegeben, dass es in Abstimmung mit dem Bundesministerium der Justiz gegen Unternehmen, deren gesetzliche Frist zur Offenlegung von Rechnungslegungsunterlagen für das Geschäftsjahr mit dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2020 am 31. Dezember 2021 endet, vor dem 7. März 2022 kein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB einleiten wird.

Informationen, Schreiben und Erlasse der Finanzverwaltung (Bund, Land und OFD)

Letzte Aktualisierung am 16. Dezember 2021

 

Weitere noch relevante Informationen aus dem Jahr 2020:

 

Fördermaßnahmen Bund

Letzte Aktualisierung am 7. Mai 2021

 

Weitere noch relevante Informationen aus dem Jahr 2020:

 

Abschlussprüfungen von Kurzarbeitergeld durch die Agenturen für Arbeit

Um schnell finanzielle Hilfe leisten zu können, wird das Kurzarbeitergeld von der Bundesagentur für Arbeit zunächst vorläufig bewilligt. Die endgültige Entscheidung über das Kurzarbeitergeld erfolgt in einer Abschlussprüfung. In den FAQs der Bundesagentur für Arbeit zu den Abschlussprüfungen nach dem Ende von Kurzarbeitergeld werden das Verfahren beim Kurzarbeitergeld Schritt für Schritt erläutert sowie häufig gestellte Fragen zur Abschlussprüfung (u. a. Übermittlung der erforderlichen Unterlagen an die Agentur) beantwortet.

Die Grundzüge der Abschlussprüfungen von Kurzarbeitergeld durch die Agenturen für Arbeit werden in der Präsentation der Bundesagentur für Arbeit für eine Online-Veranstaltung am 29. November 2021 erläutert.

Fristverlängerung beim Rückmeldeverfahren für die Soforthilfe bis zum 16. Januar 2022

Letzte Aktualisierung am 17. Dezember 2021

Die Kammer hat in Gesprächen mit dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg vereinbart, die Abgabefrist für die Rückmeldung der Soforthilfe in Baden-Württemberg auf den 16. Januar 2022 zu verschieben, wenn die Steuerberaterin/der Steuerberater auf Bitten des Rückmeldeverpflichteten die Zahlen liefert, die dann von der Mandantin/dem Mandanten über das Formular an die L-Bank geschickt werden.

Am 16. Dezember 2021 teilte das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg mit, dass die Online-Anwendung für das Rückmeldeverfahren auf der Internet-Seite der L-Bank für alle zur Rückmeldung Verpflichteten auch nach dem 19. Dezember 2021 noch bis zum 16. Januar 2022 zur Verfügung stehen wird.

 

Frist für die Schlussabrechnung für abgelaufene Überbrückungshilfen bis zum 31. Dezember 2022 verlängert

Die Bemühungen und intensiv geführten Diskussionen des Berufsstandes mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zeigen Wirkung. Sowohl die Frist für die Antragstellung der Überbrückungshilfe III Plus (siehe extra grüner Kasten) als auch die Frist für die Schlussabrechnung ausgelaufener Hilfsprogramme wurde verlängert.

Die Schlussabrechnung für abgelaufene Hilfsprogramme kann noch bis zum 31. Dezember 2022 vorgenommen werden.

Allgemeine Bundesregelung Schadensausgleich, COVID-19 - Stand: Juli 2021

In den aktualisierten FAQ zu den Beihilferegelungen (für alle Programme) sind bereits Ausführungen zur Allgemeinen Bundesregelung Schadensausgleich, COVID-19, aufgenommen worden. Ein Kurzüberblick zu der Allgemeinen Bundesregelung Schadensausgleich, COVID-19, soll dazu dienen, einen schnellen Überblick über die Schadensausgleichsregelung im Rahmen der Überbrückungshilfe III bzw. III Plus zu erhalten.

Von dem neuen Beihilferahmen der Allgemeinen Bundesregelung Schadensausgleich, COVID-19, können grundsätzlich alle Unternehmen profitieren, die direkt oder indirekt von staatlichen Schließungsmaßnahmen betroffen sind oder waren und die einen Schaden nach-weisen können, der unmittelbar aufgrund der Schließungsmaßnahmen entstanden ist. Der Förderspielraum im Rahmen der Überbrückungshilfe III und der Überbrückungshilfe III Plus erweitert sich dadurch um zusätzliche 40 Mio. Euro.

Sonderfonds des Bundes für Messen und Ausstellungen

Mit einem Sonderfonds sichern Bund und Länder die Vorbereitungskosten von Messen und Ausstellungen gegen das Risiko einer Corona-bedingten Veranstaltungsabsage ab. Damit sollen Anreize zur Planung und Durchführung von Messen und Ausstellungen gesetzt werden. Das Risiko einer Verschiebung oder Teilabsage (im Sinne einer Kapazitätsreduzierung) ist aus beihilferechtlichen Gründen von der Absicherung nicht umfasst.

Um von der Absicherung zu profitieren, müssen Messen und Ausstellungen spätestens zwei Wochen vor ihrer geplanten Durchführung registriert werden. Eine Registrierung kann bis spätestens 28. Februar 2022 vorgenommen werden. Berücksichtigungsfähig sind Messen und Ausstellungen, deren planmäßiges Durchführungsdatum im Zeitraum bis zum 30. September 2022 liegt. Die Antragstellung auf Auszahlung der Absicherung muss innerhalb von drei Monaten nach dem planmäßigen Durchführungsdatum der Messe oder Ausstellung, spätestens jedoch bis zum 15. November 2022 vorgenommen werden.

Weitere detaillierte Informationen (Rahmen der Absicherung, Antragsberechtigung, Höhe, abgedeckte Kosten, Registrierung und Beantragung der Ausfallabsicherung, Fristen), ein FAQ-Katalog sowie Vollzugshinweise sind unter https://www.sonderfonds-messe.de abrufbar.

Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen: Wirtschaftlichkeitshilfe und Ausfallabsicherung

Der Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen, mit dem der Neustart von Kulturveranstaltungen unterstützt werden soll, enthält als Maßnahmen eine Wirtschaftlichkeitshilfe und eine Ausfallabsicherung.

Detaillierte Informationen, u. a. über die Registrierung von Veranstaltungen und die Antragsstellung, sind unter www.sonderfonds-kulturveranstaltungen.de abrufbar.

Eine durch Nordrhein-Westfalen betreute Beratungshotline, die unter der Rufnummer 0800 6648430 oder per E-Mail unter service@sonderfonds-kulturveranstaltungen.de zu erreichen ist, unterstützt Veranstalter bei der Registrierung und Antragstellung und bietet Hilfestellung bei konkreten Fragen und Anliegen, die über die häufig gestellten Fragen hinausgehen.

Bei der Registrierung sowohl für die Wirtschaftlichkeitshilfe als auch für die Ausfallabsicherung besteht keine Pflicht zur Einbeziehung eines prüfenden Dritten. Die Registrierung vor dem Veranstaltungstermin stellt keinen formalen Förderantrag dar, sondern dient der Mittelreservierung.

Bei der Beantragung muss in den folgenden Fällen ein prüfender Dritter die Angaben in den eingereichten Dokumenten überprüfen und bestätigen, bevor diese dann vom Veranstalter im Rahmen der Antragstellung den Bewilligungsstellen zur Verfügung gestellt werden:

  • bei sämtlichen Anträgen auf Ausfallabsicherung (für Veranstaltungen mit mehr als 2.000 Teilnehmern);
  • bei Anträgen für Veranstaltungen mit bis zu 2.000 Teilnehmern, sofern das Antragsvolumen mehr als 100.000 Euro beträgt.

In Rücksprache mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien umfasst die Bestätigung die rechnerische Richtigkeit und die Plausibilität der von den Veranstaltern vorgelegten Unterlagen. Weitere Beratungspflichten sind damit grundsätzlich nicht verbunden.

Überbrückungshilfe IV - Antragstellung seit dem 7. Januar 2022 möglich

Mit der Überbrückungshilfe IV unterstützt die Bundesregierung auch weiterhin Unternehmen, Soloselbstständige und Freiberufler aller Branchen mit einem Jahresumsatz bis zu 750 Millionen Euro im Jahr 2020 (Grenze entfällt für von Schließungsanordnungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie direkt betroffene Unternehmen sowie Unternehmen der Pyrotechnikbranche, des Großhandels und der Reisebranche). Die Bedingungen entsprechen weitgehend denjenigen der Überbrückungshilfe III Plus.

Besonders von der Pandemie betroffene Unternehmen wie die Reisebranche oder die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft können zusätzliche Förderungen beantragen. Bei Erstantragstellung werden Abschlagszahlungen in Höhe von 50 Prozent der beantragten Förderung gewährt (maximal 100.000 Euro pro Monat beziehungsweise insgesamt bis zu 300.000 Euro). Unternehmen, die infolge von Corona-Regelungen wegen Unwirtschaftlichkeit freiwillig geschlossen haben, können zeitlich befristet zunächst vom 1. Januar 2022 bis 31. Januar 2022 Überbrückungshilfe IV beantragen.

Gegenüber der Überbrückungshilfe III Plus sind nochmals Verbesserungen im Hinblick auf die Umsetzung der 2G Regeln oder anderer Corona-Zutrittsbeschränkungen aufgenommen worden, weil diese sich in der Praxis für viele Unternehmen als aufwändig und kostspielig erweisen. In der Überbrückungshilfe IV werden daher nicht nur Sach- sondern auch Personalkosten zur Umsetzung dieser Zutrittsbeschränkungen gefördert. Eine doppelte Erstattung ein- und derselben Kosten ist dabei jedoch ausgeschlossen. Die Kosten für die Umsetzung der Zutrittsbeschränkungen sind dabei nicht Bestandteil der geltenden Personalkostenpauschale, sondern der Fixkostenposition 15. „Ausgaben für Hygienemaßnahmen“ (FAQ zur „Corona-Überbrückungshilfe IV“, 2.4 Welche Kosten sind förderfähig?). Die Personalkostenpauschale wird auf Basis der Fixkostenpositionen 1. – 11. berechnet und bezieht sich auf unvermeidbare Personalkostenanteile aus diesen Kostenpositionen. Es gilt, dass bereits seit der Überbrückungshilfe III Hygienemaßnahmen förderfähig sind, die infolge von Vorschriften zur Eindämmung der Corona-Pandemie (zum Beispiel Corona-Arbeitsschutzverordnung, Homeoffice-Pflicht, Maskenpflicht etc.) entstehen beziehungsweise entstanden sind. Damit handelt es sich bei der Erstattung von Sach- und Personalkosten zur Umsetzung der Corona-Zutrittsbeschränkungen lediglich um die Konkretisierung eines bereits bestehenden Fördertatbestands.

Detaillierte Informationen sind den FAQ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz zur „Corona-Überbrückungshilfe IV“ (von Januar 2022 bis März 2022) zu entnehmen.

Die Antragstellung ist seit dem 7. Januar 2022 über die bekannte Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de möglich. Die Überbrückungshilfe IV kann nur über einen prüfenden Dritten beantragt werden. Die Antragsfrist für Erstanträge endet am 30. April 2022.

Überbrückungshilfe III Plus - Verlängerung der Antragsfrist bis zum 31. März 2022 - Sonderregelung für freiwillige Betriebsschließungen im November 2021 und Dezember 2021

Letzte Aktualisierung am 4. Januar 2022

Mit der Überbrückungshilfe III Plus unterstützt die Bundesregierung auch weiterhin Unternehmen, Soloselbstständige und Freiberufler aller Branchen mit einem Jahresumsatz bis zu 750 Millionen Euro (Grenze entfällt für von Schließungsanordnungen auf Grundlage eines Bund-Länder-Beschlusses betroffene Unternehmen des Einzelhandels, der Veranstaltungs- und Kulturbranche, der Hotellerie, der Gastronomie und der Pyrotechnikbranche sowie für Unternehmen des Großhandels und der Reisebranche) für den Förderzeitraum Juli 2021 bis Dezember 2021. Die Bedingungen entsprechen denjenigen der Überbrückungshilfe III. Neu ist eine „Restart-Prämie“, die denjenigen Unternehmen eine Personalkostenhilfe bietet, die im Zuge der Wiedereröffnung Personal schneller aus der Kurzarbeit zurückholen, neu einstellen oder anderweitig die Beschäftigung erhöhen. Besonders von der Pandemie betroffene Unternehmen wie die Reisebranche oder die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft können zusätzliche Förderungen beantragen.

Detaillierte Informationen, u. a. ein Vergleich zur Überbrückungshilfe III sowie FAQs zur Überbrückungshilfe III Plus, sind unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de abrufbar. Weitere Informationen sind auch der Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vom 9. Juni 2021 zu entnehmen.

Die Antragstellung erfolgt wie bisher über das Portal www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de. Die Überbrückungshilfe III Plus kann weiterhin nur über einen prüfenden Dritten beantragt werden.

Die Antragsfrist wurde bis zum 31. März 2022 verlängert. Die Fristverlängerung gilt nur für die Überbrückungshilfe III Plus, nicht für die Überbrückungshilfe III.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat Ende Dezember 2021 bekannt gemacht, dass im November 2021 und Dezember 2021 freiwillige Schließungen oder Einschränkungen des Geschäftsbetriebs die Förderberechtigung ausnahmsweise nicht beeinträchtigen, wenn eine Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs wegen Corona-Zutrittsbeschränkungen (3G, 2G, 2G Plus) unwirtschaftlich wäre (vgl. Punkt 1.2 der FAQs zur „Corona-Überbrückungshilfe III Plus“).

Wie bereits in den ersten drei Phasen der Überbrückungshilfe ergänzt das Land Baden-Württemberg auch im Rahmen der kommenden Phase die Überbrückungshilfe landesseitig. Das Land Baden-Württemberg gewährt im Rahmen der Überbrückungshilfe III Plus einen fiktiven Unternehmerlohn pauschal mit einem Festbetrag in Höhe von 1.000 Euro pro Monat für den Zeitraum Juli 2021 bis Dezember 2021, sofern ein Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 vorliegt. In der Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus für die Überbrückungshilfe zugunsten kleiner und mittelständischer Unternehmen (VwV Corona-Überbrückungshilfe) vom 21. Juli 2021 werden die Antragsvoraussetzungen für den Zeitraum Juli 2021 bis September 2021 aufgeführt. Die akualisierte Verwaltungsvorschrift wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung gestellt.

Der baden-württembergische fiktive Unternehmerlohn kann im Rahmen der Überbrückungshilfe III Plus für die Monate Juli 2021 bis September 2021 seit dem 14. September 2021 über das Portal www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de beantragt werden. Für den Förderzeitraum Oktober 2021 bis Dezember 2021 wird die Antragstellung in Kürze möglich sein. Wurde die Überbrückungshilfe III Plus bis dahin bereits bewilligt, kann der fiktive Unternehmerlohn auch nachträglich über einen Änderungsantrag beantragt werden.

Neustarthilfe Plus

Letzte Aktualisierung am 2. November 2021

Die Neustarthilfe wurde erweitert und verbessert: Mit dem neuen Programm Neustarthilfe Plus werden weiterhin Soloselbstständige, Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, unständig Beschäftigte sowie kurz befristete Beschäftigte in den Darstellenden Künsten bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie unterstützt. Dazu wurde der Vorschuss (Betriebskostenpauschale) auf maximal 4.500 Euro für Soloselbstständige und Ein-Personen-Kapitalgesellschaften und auf bis zu 18.000 Euro für Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften und Genossenschaften im gesamten Bezugszeitraum erhöht.

Detaillierte Informationen, u. a. ein Vergleich zur Neustarthilfe sowie FAQs zur Neustarthilfe Plus, sind unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de abrufbar.

Die Antragstellung erfolgt über das Portal www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Die Antragsfrist für die Neustarthilfe Plus Juli 2021 bis September 2021 wurde bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Anträge auf Neustarthilfe Plus Oktober 2021 bis Dezember 2021 können ebenfalls bis zum 31. Dezember 2021 gestellt werden.

Überbrückungshilfe III (einschließlich „Neustarthilfe für Soloselbstständige") - Frist für Erst- und Änderungsanträge endete am 2. November 2021

Letzte Aktualisierung am 4. November 2021

Mit der Überbrückungshilfe III werden grundsätzlich Unternehmen bis zu einem Umsatz von 750 Mio. Euro im Jahr 2020, Soloselbstständige und selbstständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb aller Branchen unterstützt, die im Zeitraum von November 2020 bis Juni 2021 einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 verzeichnen können.

Erst- und Änderungsanträge für die Überbrückungshilfe III und für die Neustarthilfe für Soloselbstständige konnten bis zum 2. November 2021 über das Portal www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden.

Nur Neuanträge auf Überbrückungshilfe III, die bis zum 30. Juni 2021 eingereicht wurden, können eine Abschlagszahlung erhalten.

Die Überbrückungshilfe wird mit dem Programm Überbrückungshilfe III Plus für die Monate Juli 2021 bis Ende September 2021 fortgeführt (siehe extra grüner Informationskasten).

Änderungsanträge für verbesserte Förderkonditionen in der Überbrückungshilfe III (z. B. den Eigenkapitalzuschuss) können seit 27. April 2021 gestellt werden.

Die Service-Hotline für prüfende Dritte lautet: (0 30) 530 199 322.

Nähere Informationen sind dem FAQ-Katalog des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zur Überbrückungshilfe III zu entnehmen.

Im Rahmen der Überbrückungshilfe III wird für Soloselbstständige ein einmaliger Zuschuss von bis zu 7.500,00 Euro als sog. „Neustarthilfe“ für den Förderzeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021 gewährt. Der Antrag auf Neustarthilfe kann seit dem 12. März 2021 wahlweise vom antragsberechtigten Soloselbstständigen oder über einen prüfenden Dritten gestellt werden.

Es sind außerdem auch Anträge möglich, mit denen Umsätze aus Personengesellschaften geltend gemacht werden bzw. Anträge für Ein-Personen-Kapitalgesellschaften und seit 30. März 2021 auch für Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften. Diese Anträge müssen über einen prüfenden Dritten gestellt werden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat einen FAQ-Katalog zur Neustarthilfe für Soloselbstständige veröffentlicht, der laufend aktualisiert wird.

Soloselbstständige, die im Rahmen der Überbrückungshilfe III die anteilige Förderung von Fixkosten geltend machen wollen, werden auf den FAQ-Katalog des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zur Überbrückungshilfe III verwiesen und benötigen für die Antragstellung dann einen prüfenden Dritten.

Eine gleichzeitige Inanspruchnahme der Überbrückungshilfe III und der Neustarthilfe ist nicht möglich.

Eine Klarstellung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vom 18. Juni 2021 zu der Frage, wie im Rahmen der Überbrückungshilfe III mit Miet- und Pachtzahlungen an Gesellschafter der antragstellenden Unternehmen im Rahmen einer steuerlichen Betriebsaufspaltung umzugehen ist, kann im Mitgliederbereich (Service Downloads/Sonstiges) abgerufen werden.

Das Land Baden-Württemberg gewährt einen fiktiven Unternehmerlohn pauschal mit einem Festbetrag in Höhe von 1.000 Euro pro Monat für den Zeitraum Januar 2021 bis Juni 2021, sofern ein Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 vorliegt. Im Gegensatz zur Überbrückungshilfe I und II ist der fiktive Unternehmerlohn nicht mehr nach Höhe des Umsatzeinbruchs gestaffelt. In der Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau für die Überbrückungshilfe zugunsten kleiner und mittelständischer Unternehmen (VwV Corona-Überbrückungshilfe) vom 14. Mai 2021 werden die Antragsvoraussetzungen aufgeführt. Der baden-württembergische fiktive Unternehmerlohn für die Überbrückungshilfe III kann ab sofort über die Antragsplattform des Bundes beantragt werden. Wurde die Überbrückungshilfe III bereits bewilligt, kann der fiktive Unternehmerlohn auch nachträglich über einen Änderungsantrag beantragt werden.

Nach Mitteilung der L-Bank sind die finale Bewilligung und Auszahlung von Neu- oder Änderungsanträgen mit fiktivem Unternehmerlohn seit dem 22. Juni 2021 möglich.

Nach Mitteilung der L-Bank vom 27. Mai 2021 werden infolge eines Fehlers im IT-Portal des Bundesdienstleisters bei Änderungsanträgen aufgrund der Geltendmachung von Unternehmerlohn sämtliche Anträge einer vertieften Einzelüberprüfung unterzogen. Die E-Mails werden nicht von der L-Bank, sondern vom System des Bundesdienstleisters im Namen der L-Bank versandt.

Überbrückungshilfe II

Letzte Aktualisierung am 2. Juli 2021

Die Überbrückungshilfe unterstützt Unternehmen, Soloselbstständige sowie selbstständige Freiberuflerinnen und Freiberufler, die besonders stark von der Corona-Krise betroffen sind. Es handelt sich um Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen.

Die Überbrückungshilfe II umfasst die Fördermonate September 2020 bis Dezember 2020. Die Antragsfrist endete am 31. März 2021.

Änderungsanträge konnten bis zum 30. Juni 2021 gestellt werden.

Die Service-Hotline für prüfende Dritte lautet: (0 30) 530 199 322.

Für die Registrierung der Steuerberater wurde das Portal www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de eingerichtet. Es umfasst insbesondere Informationen zur Antragstellung und einen FAQ-Katalog des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zur Überbrückungshilfe II. Zuständig für Rückfragen der Antragsteller sind die Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg. Auch die Bundessteuerberaterkammer hat einen FAQ-Katalog zur Überbrückungshilfe II erarbeitet, der laufend aktualisiert wird.

Die Begrenzung der Fördersumme bei der Überbrückungshilfe II auf einen Anteil der ungedeckten Fixkosten hat für zahlreiche Fragen aus dem Berufsstand gesorgt. Die Bundessteuerberaterkammer hat beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie erreicht, dass ein FAQ-Dokument zu beihilferechtlichen Fragen vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie veröffentlicht wurde.

Die Bundessteuerberaterkammer hat zudem erwirkt, dass eine Änderung der Anträge, die vor dem 5. Dezember 2020 gestellt wurden, nicht erforderlich ist. Die Korrektur kann im Rahmen der Schlussrechnung erfolgen. Es empfiehlt sich jedoch, die Mandanten auf diese Änderung und die damit verbundenen Konsequenzen, insbesondere die Rückzahlungspflicht hinzuweisen.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat darauf hingewiesen, dass das Antragsformular zur Beantragung des fiktiven Unternehmerlohns (Ergänzungsförderung des Landes Baden-Württemberg im Rahmen der Überbrückungshilfe) angepasst wurde, sodass eine Antragstellung für mehrere im Unternehmen tätige Inhaberinnen und Inhaber möglich ist.

Die L-Bank Baden-Württemberg hat der Kammer am 25. Januar 2021 eine Stellungnahme zur Verzögerung bei der Bearbeitung von Anträgen auf Überbrückungshilfe II übermittelt.

Außerordentliche Wirtschaftshilfe: Novemberhilfe und Dezemberhilfe – Änderungsanträge nur noch in begründeten Ausnahmefällen möglich

Letzte Aktualisierung am 12. August 2021

Die außerordentliche Wirtschaftshilfe (sog. „Novemberhilfe“ und „Dezemberhilfe“) des Bundes für Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, deren Betrieb aufgrund der zur Bewältigung der Pandemie erforderlichen Maßnahmen temporär geschlossen wurde, wird parallel zur Überbrückungshilfe II angeboten und auf diese angerechnet bzw. umgekehrt.

Für Unternehmen mit angeschlossener Gaststätte wurde der Zugang zu den außerordentlichen Wirtschaftshilfen für den Monat November und Dezember verbessert und vereinfacht. Einzelheiten sind der Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vom 17. März 2021 sowie dem FAQ-Katalog des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (Punkt 1.7), der laufend aktualisiert wird, zu entnehmen.

Die Frist für die Antragstellung auf Novemberhilfe und Dezemberhilfe endete am 30. April 2021.

Änderungsanträge konnten bis zum 31. Juli 2021 gestellt werden.

Im Falle von Anträgen über prüfende Dritte ist eine nachträgliche Änderung bereits gestellter Anträge auch im Rahmen der Schlussabrechnung möglich (diese Möglichkeit entfällt bei der Antragstellung im eigenen Namen).

Änderungen, die nicht zu einer Erhöhung der Fördersumme führen, erfordern keinen Änderungsantrag, sondern werden im Rahmen der Schlussabrechnung mitgeteilt. Für solche Anpassungen kann folglich kein Änderungsantrag gestellt werden.

Ein Änderungsantrag kann nach dem 31. Juli 2021 nur in begründeten Ausnahmefällen gestellt werden, sofern der Erstantrag über einen prüfenden Dritten gestellt wurde. Ein solcher begründeter Ausnahmefall liegt grundsätzlich immer dann vor, wenn der Erstantrag bis zum 30. Juni 2021 noch nicht beschieden oder teilbeschieden wurde, so dass ein Änderungsantrag bis zum 31. Juli 2021 nicht rechtzeitig gestellt werden konnte.

Zudem liegt ein begründeter Ausnahmefall auch dann vor, wenn der Antragstellende oder prüfende Dritte unmittelbar von den Überflutungen im Juli 2021 betroffen war, so dass ein Änderungsantrag aufgrund höherer Gewalt nicht bis zum 31. Juli 2021 gestellt werden konnte.

Liegt einer der oben genannten begründeten Ausnahmefälle oder eine explizite Aufforderung zur Antragsänderung durch die Bewilligungsstelle vor, können sich prüfende Dritte an den Servicedesk wenden. Die Service-Hotline für prüfende Dritte lautet: (0 30) 530 199 322.

In allen anderen Fällen ist nach dem 31. Juli 2021 kein Änderungsantrag mehr möglich.

Detaillierte Informationen über die Novemberhilfe und Dezemberhilfe sind über das Portal www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de abrufbar, u. a. der FAQ-Katalog des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, der laufend aktualisiert wird.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat in Abstimmung mit den Bundesländern am 4. Februar 2021 eine zusätzliche Flexibilität bei der Novemberhilfe und Dezemberhilfe hinsichtlich der beihilferechtlichen Grundlagen vorgelegt und in einer gemeinsamen Pressemitteilung vom 5. Februar 2021 veröffentlicht.

Härtefallhilfen - Förderprogramm der Länder - Folgeanträge für die Monate Juli 2021 bis September 2021 möglich

Letzte Aktualisierung am 27. August 2021

Die Härtefallhilfen unterstützen Unternehmen, die infolge der Corona-Pandemie in Not geraten sind, im besonderen Einzelfall. Sie richten sich speziell an solche Unternehmen, bei denen die bestehenden Corona-Hilfen des Bundes, der Länder und der Kommunen nicht greifen, zum Beispiel die Überbrückungshilfen, die Novemberhilfe und die Dezemberhilfe. Die Härtefallhilfen orientieren sich in ihrer Höhe grundsätzlich an den förderfähigen Fixkosten der Überbrückungshilfe III des Bundes und sollen im Regelfall 100.000 Euro nicht übersteigen. Auch die Unterstützung im Rahmen der Härtefallhilfen ist dabei an beihilferechtliche Grundlagen gebunden.

Die Härtefallhilfen werden durch die Länder geregelt. Das jeweilige Bundesland prüft den Einzelfall und entscheidet nach eigenem Ermessen, wer eine Härtefallhilfe erhält. Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Härtefallhilfe. Fragen und Antworten zur Härtefallhilfe in Baden-Württemberg (grundsätzliche Informationen, Antragstellung, weitere Fragen) sowie die Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus für die Gewährung von Härtefallhilfen aus Gründen der Billigkeit des Landes Baden-Württemberg („VwV Härtefallhilfen“) vom 17. Mai 2021 können über das Portal „Härtefallhilfe in Baden-Württemberg beantragen“ abgerufen werden.

Die Antragstellung für Härtefallhilfen ist seit dem 18. Mai 2021 ausschließlich durch beauftragte prüfende Dritte möglich. Dabei muss dargestellt werden, inwieweit eine Existenzbedrohung des Unternehmens vorliegt, jedoch kein anderes, bestehendes Hilfsprogramm des Bundes, des Landes oder der Kommune in Anspruch genommen werden kann. Eine vom Land Baden-Württemberg berufene Härtefallkommission begutachtet jeden Antrag individuell und entscheidet über die Gewährung der Unterstützung. Die Kommission besteht aus erfahrenen Unternehmerinnen und Unternehmern.

Anträge können für einen Zeitraum zwischen November 2020 und September 2021 gestellt werden. Unternehmen, die bereits einen Antrag für den bisherigen Förderzeitraum November 2020 bis Juni 2021 gestellt haben, können für die Monate Juli 2021 bis September 2021 einen Folgeantrag stellen. Die Antragsfrist für die Härtefallhilfen ist der 31. Oktober 2021.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Würrtemberg und die IHK Region Stuttgart führten am 20. Mai 2021 und am 25. Mai 2021 ein Online-Seminar „Härtefallhilfen Baden-Württemberg – Impuls mit Kurzinfos zum Start“ durch, das einen Kurzüberblick über die Eckpunkte des Programms sowie das Antragsverfahren gab.

Fragen-Antwort-Katalog zum Fachgespräch des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in Zusammenarbeit mit der Bundessteuerberaterkammer am 22. Januar 2021 zum Thema „Beihilferechtliche Fragen zu den Corona-Hilfsprogrammen“ sowie Forderungen der Bundessteuerberaterkammer vom 1. Februar 2021 an das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Verordnungen und Förderprogramme etc. des Landes Baden-Württemberg

Letzte Aktualisierung am 5. Mai 2021

 

Weitere noch relevante Informationen aus dem Jahr 2020:

 

Fortführung der Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg (Stabilisierungshilfe II)

Letzte Aktualisierung am 2. Juli 2021

Die Landesregierung reagierte im Frühjahr 2020 mit der Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe auf die existentielle Notlage in diesem Wirtschaftszweig. Unternehmen, die mindestens 30 Prozent ihres Umsatzes mit einer Tätigkeit im Hotel- oder Gaststättenwesen erwirtschafteten, konnten für einen bis zu dreimonatigen Förderzeitraum zwischen dem 1. Mai 2020 und dem 31. Dezember 2020 unterstützt werden.

Am 9. Februar 2021 hat die Landesregierung beschlossen, die Stabilisierungshilfe als existenzsichernde Alternative zur Überbrückungshilfe III für die Monate Januar 2021 bis März 2021 fortzuführen. Die Stabilisierungshilfe II wird jenen Gastbetrieben zur Verfügung stehen, die aus strukturellen Gründen keine ausreichende Förderung durch den Bund erwarten können, um ihren Fortbestand zu sichern.

Die Antragsfrist endete am 30. Juni 2021.

An den bisherigen Förderkonditionen des Programms ändert sich nichts. Die bisherigen Zugangsvoraussetzungen werden wie folgt ergänzt: Zum einen darf für den avisierten Förderzeitraum nicht auch die Überbrückungshilfe III des Bundes in Anspruch genommen werden. Zum anderen muss der in der Stabilisierungshilfe II beantragte Zuschuss mindestens 10 Prozent über der rechnerischen Fördersumme aus der Überbrückungshilfe III für den gleichen Förderzeitraum liegen. Das Vorliegen der letztgenannten Voraussetzung muss dabei durch die prüfenden Dritten bescheinigt werden.

Der DEHOGA-Verband Baden-Württemberg führte am 25. Februar 2021 und am 2. März 2021 ein Online-Seminar „Corona Hilfspakete Gastgewerbe – Ein praktischer Vergleich der Stabilisierungshilfe II und der Überbrückungshilfe III“ durch. Ein Mitschnitt des Online-Seminars vom 25. Februar 2021, die Präsentation zum Online-Seminar, ein Merkblatt „Kompaktvergleich Coronahilfen“, Berechnungshilfen sowie weitere Informationen zu den Hilfen und zur Antragstellung stehen auf der Internet-Seite speziell für Steuerberater, die laufend ergänzt und aktualisiert wird, zur Verfügung.

Die Kosten für die Antragstellung des prüfenden Dritten können als Ausgaben bei der Berechnung des Liquiditätsengpasses herangezogen werden, auch wenn diese tatsächlich außerhalb des gewählten Förderzeitraums bezahlt werden. Ein Nachweis dazu ist auf der Internetseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (Anleitung zum Antragsverfahren, Punkt 3) abrufbar.

Bei der Stabilisierungshilfe II ist keine Schlussabrechnung notwendig. Antragsteller sind lediglich dazu verpflichtet, die L-Bank zu informieren, sofern der Liquiditätsengpass im beantragten Förderzeitraum im Nachgang geringer ausfällt als angenommen. Der dabei entstandene Überschuss muss dann zurückbezahlt werden. Eine Nachbeantragung ist ausgeschlossen.

Für die Überbrückungshilfen und für die November- und Dezemberhilfe des Bundes hat der DEHOGA Baden-Württemberg keine Auslegungskompetenz und kann deshalb keine Beratungsstelle für Steuerberater sein.

Entschädigungen bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder Betreuungserfordernis nach § 56 Absatz 1 und § 56 Absatz 1a des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) - Aktuelle Neuigkeiten

Informationsschreiben des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg vom 21. Dezember 2021

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg macht nochmals darauf aufmerksam, dass das Land Baden-Württemberg seit Frühsommer 2020 für die Antragstellung von Entschädigungsanträgen nach § 56 Absatz 1 IfSG (Verdienstausfall wegen Absonderung) und nach § 56 Absatz 1a IfSG (Verdienstausfall wegen Kinderbetreuung oder Betreuung von Menschen mit Behinderungen) das Online Portal www.ifsg-online.de nutzt.

Inzwischen besteht die Möglichkeit, ein Nutzerkonto für das Portal einzurichten. Bei dem Nutzerkonto, bei dem beispielsweise Anträge zwischengespeichert werden können, handelt es sich um ein Angebot. Anträge können weiterhin auch ohne Nutzerkonto gestellt werden. Weitere Details zum Nutzerkonto sind dem Informationsschreiben des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg vom 21. Dezember 2021 zu entnehmen.

Darüber hinaus gibt das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg Antworten auf häufige Fragen zu Entschädigungen nach § 56 Absatz 1 IfSG und nach § 56 Absatz 1a IfSG.

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